Eben tickert die News vom Ringier Verlag ueber den Aether, achttausend seiner Arbeitsplaetze bei Google in die Wolke out zu sourcen.
Der Knaller dabei ist nicht etwa, dass die das ueberhaupt machen oder dass hier interne Domaenen aufgegeben werden. Die Themen sind oft auch schwierig aber seis drum. Was mich, als jemand der sich im Bereich RZ Betrieb und Plattformvirtualisierung umhertreibt, wirklich vom Hocker haut sind die Kosten von 40,- EUR pro Jahr pro User. Holla! Wie machen die das?
Da werden doch Skaleneffekte und die Innovationsgeschwindigkeit zum Teil offener Software bis an die Grenzen des moeglichen ausgelotet und genutzt. Mit Microsoft Produkten auf Betriebsystemseite laesst sich das jedenfalls nicht darstellen. Und je laenger man drueber nachdenkt um so groesser werden die Fragen.
Welche Plattform laesst sich ueberhaupt so effizient betreiben dass die User nur allein die Stromkosten einspielen?
Spannend.
Und eine echte Messlatte.
Auf der haben Seite stehen die Dinge die ich auch gerne betone und die oft und noch viel lieber vergessen oder wegignoriert werden. Die Security Frage stellt sich bei konsequenter Verschluesselung nicht wirklich. Die Daten liegen im Rechenzentrum von google meist ohnehin viel besser aufgehoben als sonst irgendwo im Anwenderkontext. Bandbreite ist auch kein Thema mehr und die User profitieren von einer ortsunabhaengigen und ausgesprochen hohen Verfuegbarkeit. Und ein Softwareupdate kriegen die User in vielen Faellen nicht mal mit, so dass der Betreiber (ob intern oder extern) immer schoen alten Balast ueber Bord werfen kann und seine hohe Innovations- Geschwindigkeit aufrecht erhaelt.
Denn man tou.
F.

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